Respektmanagement
Respekt beschreibt den achtsamen Erkenntnisprozess, der die Andersartigkeit des Anderen und Offenheit für seinen Einfluss beinhaltet.
Management ist die Planung, Organisation und Führung innerbetrieblicher Abläufe.
Respektmanagement ist die konsequente Zusammenführung der beiden Handlungssträng in einem strategischen Prozess. Das aktive Zugehen auf den Kollegen und die professionelle Reflexion des Umgangs miteinander braucht Planung, Strukturen und Regeln im Tagesgeschäft.
Abgrenzung Konfliktmanagement
Wir gehen davon aus, dass Konflikte zum Alltag gehören. Konfliktmanagement versucht, bestehende Konflikte aufzulösen.
Sie und wir wissen was es bedeutet, wenn Konflikte ihr Eigenleben entfalten und eskalieren.
Wenn der Karren erst einmal festgefahren ist, braucht es ein Vielfaches an Energie um ihn wieder in Bewegung zu bringen. Und nicht jeden Karren bekommen wir wieder flott.
Respektmanagement folgt konsequent einem konstruktiven Denken und Handeln.
Es schafft Strukturen und Regeln, welche Konflikte vermeiden oder in Frühstadien aktiv bearbeiten. So können wertvolle Ressourcen für Aktivitäten verwendet werden, die eine Anpassung von Organisationen an sich ändernde Umweltbedingungen dringend braucht.
Respektmanagement ist das zentrale Führungsthema der Zukunft, davon sind wir überzeugt.
Respekt-Handlungsmodell
Im Handlungsmodell der Respekt-Pyramide sind die Abhängigkeiten im handeln, denken und fühlen von biographischer Prägung dargestellt.
Handlungsebene:
Alles was wir tun wird getragen von dem was wir denken und fühlen. Kopf und Herz lassen sich nicht trennen, egal was wir machen: Gefühle sind immer dabei.
Kognitive Ebene:
Wir denken weniger als wir denken. Das was wir wahrnehmen ist größtenteils geprägt von den unbewussten Bildern, die wir uns von der Welt machen.
Emotionale Ebene:
Hinter jedem Gefühl steckt ein Bedürfnis. Erfolg hat wer den Mut aufbringt dieses Bedürfnis zu erforschen und klar zu benennen. Biographische Ebene:
Zentrales Steuerelement des Handelns ist der Mix aus Gedanken und Gefühlen geprägt von unserem Selbstkonzept, welches wir im Lauf unserer Biografie verinnerlicht haben.






